Meine Buchempfehlungen



Kleine Feuer überall

Celeste Ng
Es brennt! In jedem der Schlafzimmer hat jemand Feuer gelegt. Fassungslos steht Elena Richardson im Bademantel und den Tennisschuhen ihres Sohnes draußen auf dem Rasen und starrt in die Flammen. Ihr ganzes Leben lang hatte sie die Erfahrung gemacht, »dass Leidenschaft so gefährlich ist wie Feuer«. Deshalb passte sie so gut nach Shaker Heights, den wohlhabenden Vorort von Cleveland, Ohio, in dem der Außenanstrich der Häuser ebenso geregelt ist wie das Alltagsleben seiner Bewohner. Ihr Mann ist Partner einer Anwaltskanzlei, sie selbst schreibt Kolumnen für die Lokalzeitung, die vier halbwüchsigen Kinder sind bis auf das jüngste, Isabel, wohlgeraten. Doch es brennt. Elenas scheinbar unanfechtbares Idyll – alles Asche und Rauch?
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Das Feld

Robert Seethaler
Wenn die Toten auf ihr Leben zurückblicken könnten, wovon würden sie erzählen? Einer wurde geboren, verfiel dem Glücksspiel und starb. Ein anderer hat nun endlich verstanden, in welchem Moment sich sein Leben entschied. Eine erinnert sich daran, dass ihr Mann ein Leben lang ihre Hand in seiner gehalten hat. Und einer dachte: Man müsste mal raus hier. Doch dann blieb er. In Robert Seethalers neuem Roman geht es um das, was sich nicht fassen lässt. Es ist ein Buch der Menschenleben, jedes ganz anders, jedes mit anderen verbunden. Sie fügen sich zum Roman einer kleinen Stadt und zu einem Bild menschlicher Koexistenz.
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Ein Doppelgänger

Theodor Storm
Die Büchergilde Gutenberg hat den Gestalterpreis 2018 vergeben. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an die Nachwuchs-Illustratorin Sophie Nicklas für ihre überzeugende bildliche Umsetzung von Theodor Storms Novelle Ein Doppelgänger. Der von Nicklas illustrierte „Doppelgänger“ erscheint im Juni bei der Büchergilde, im zeitlichen Umfeld dazu findet auch die Preisverleihung statt. Von den stilistisch sehr unterschiedlichen Beiträgen hat der Entwurf von Sophie Nicklas die Jury nicht nur aufgrund seines modernen, vielschichtigen und konsequent durchgehaltenen Bildkonzepts am meisten beeindruckt:
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Bertolt Brecht: Eine Biografie

Stephen Parker
Zum 120. Geburtstag erscheint in deutscher Sprache die endgültige Darstellung von Bertolt Brechts Leben und Werk. Dieses Prädikat hat sich das Buch des englischen Germanisten und hervorragenden Brechtkenners Stephen Parker durch eine Reihe von Vorzügen erworben. Hier wird zum ersten Mal das gesamte verfügbare Wissen über den Autor und dessen Arbeit dargeboten und zum Erzählen gebracht.

Die lebendige und detailgenaue Darstellung eines aufgrund der politischen, persönlichen und literarischen Verhält­nisse am Abgrund angesiedelten Lebens – nicht die chronolo­gische Registratur – bilden das hervorstechendste Merkmal. Von außen kommend und mit einem unvoreingenommen neutralen Blick zeichnet Parker ein Bild der verschiedenen Lebensstationen und Schaffensperioden Brechts.
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Gar alles oder Briefe an eine unbekannte Geliebte

Martin Walser
Das sagt Justus Mall, der früher einmal anders hieß. Oberregierungsrat war er, zuständig für Migration, aber dann kam der Tag, an dem er etwas Unbedachtes machte, und seitdem ist er Philosoph, zuständig für alles und nichts. Doch das ist nicht das einzige Dilemma seines Lebens. Tag und Nacht liegt er im Streit mit den Umständen, zu denen er es als Liebender hat kommen lassen. Ist es vielleicht leichter, keine Frau zu haben als nur eine? Er jedenfalls liebt zwei, und weil das nicht gehen kann, beginnt er, einen Blog zu schreiben – auf der Suche nach einem Menschen, der genau das ist, was ihm fehlt.
Ein völlig geklärt geschriebener Roman über lauter Ungeklärtes, ein in seiner existentiellen Dringlichkeit ungeheuerliches, überwältigendes Buch.
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Einmal einfach: Gedichte

Michael Krüger
„Einmal einfach“ heißt Hinreise - ohne Rückfahrkarte. Nicht zurück in die neuen Verhältnisse der Entsinnlichung, Speicherung, des Bescheidwissens und der Hetze im Netz. Und wohin geht die Reise? Wieder und noch einmal: in die Natur - als wären ausgerechnet Bäume und Wiesen und weite Himmel das, was man von der Welt im Gedächtnis behalten will.

Ach, wer so reisen könnte, mit offenen Augen: nicht verklärend, nicht mehr naiv und dennoch nicht ohne Rührung. Nicht mit großen Worten, sondern einmal einfach – ohne Ziel.

Michael Krügers neue Gedichte – weit entfernt und ganz nah – sprechen mit vertrauter Stimme. Es sind Wortmeldungen unterwegs, von einer Reise ins Offene.
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Die Tagesordnung

Eric Vuillard
20. Februar 1933: Auf Einladung des Reichstagspräsidenten Hermann Göring finden sich 24 hochrangige Vertreter der Industrie zu einem Treffen mit Adolf Hitler ein, um über mögliche Unterstützungen für die nationalsozialistische Politik zu beraten: Krupp, Opel, BASF, Bayer, Siemens, Allianz – kaum ein Name von Rang und Würden fehlt an den glamourösen runden Tischen der Vermählung von Geld und Politik. So beginnt der Lauf einer Geschichte, die Vuillard fünf Jahre später in die Annexion Österreichs münden lässt. Bild- und wortgewaltig führt er den Leser in die Hinterzimmer der Macht, wo in erschreckender Beiläufigkeit Geschichte geschrieben wird.
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Die Geschichte der Bienen

Maja Lunde
NEU bei der Büchergilde: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind in diesem Erfolgsroman aus Norwegen ebenso verknüpft wie die Geschichte der Menschheit mit der der Bienen. England 1852: Es steht schlecht um das Geschäft des kranken Biologen und Samenhändlers William. Doch dann kommt ihm die Idee zu einem völlig neuartigen Bienenstock. Über 150 Jahre später verschwinden 2007 in Ohio plötzlich die Bienen. Ein harter Schlag für den Imker George, der sich immer gewünscht hatte, sein Sohn Tom möge einst seinen Hof übernehmen. Und im China des Jahres 2098 bleiben die Bienen verschwunden: Arbeiterin Tao bestäubt Bäume von Hand.
Maja Lunde stellt in Die Geschichte der Bienen einige der wichtigsten Fragen unserer Zeit, u. a.: Wie gehen wir mit der Natur um? Welche Welt hinterlassen wir unseren Kindern? Und wofür sind wir zu kämpfen bereit?
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Der Tod ist ein mühseliges Geschäft

Khaled Khalifa
Eine Reise durch Syrien der besonderen Art: Die drei Geschwister Fâtima, Hussain und Bulbul transportieren in Hussains Minibus ihren in einem Damaszener Krankenhaus verstorbenen Vater. Sein letzter Wunsch war es, in seinem Heimatdorf bestattet zu werden.
Was in früheren Zeiten problemlos zu bewältigen gewesen wäre, wird im Krieg zur fast unlösbaren Aufgabe. Das Land ist durchsetzt von Straßensperren konkurrierender Kampftruppen. Eine Reihe skurriler Hindernisse stehen den Reisenden im Weg.
Mit melancholischer Komik beschreibt Khaled Khalifa den Alltag in Syrien und gibt Einblick in die Struktur einer syrischen Familie. Ein wirklich außergewöhnlicher Road-Trip durch ein zerstörtes Land, ein Buch über Kinder und Väter, über aktuelle Verwüstungen und zeitlose Hoffnungen.
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Hochdeutschland: Roman

Alexander Schimmelbusch
Victor kann sein albernes Siegerdasein als erfolgreicher Investmentbanker schon lange nicht mehr ernst nehmen. Alle Versuche, sich zu verlieben, scheinen ebenso zum Scheitern verdammt zu sein, wie es seine Ehe war. Er ist ein Produkt der marktorientierten deutschen Gesellschaft und dieselben Fähigkeiten, auf denen sein Erfolg in diesem System basiert, weisen ihm jetzt den Ausweg – eine Revolution.
In seinem Roman wirft Alexander Schimmelbusch ein grelles Licht auf die deutsche Volksseele und stellt die zentralen Fragen unserer Zeit: Ist unser System kaputt? Was ist Elite? Können wir überhaupt noch kommunizieren? Haben wir Prinzipien? Welchen Preis zahlt man dafür, nach seinen eigenen Regeln zu leben? Ist es Zeit für einen radikalen Neuanfang? Für eine Stunde null, wie nach einem Krieg?
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Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich

David Foster Wallace
NEU BEI DER BÜCHERGILDE
„Wird man beim Schnorcheln nass?“, „Findet das Tontaubenschießen im Freien statt?“ und „Wann wird das Midnight-Buffet eröffnet?“. Solche Fragen und andere Kuriositäten hat David Foster Wallace auf einer Luxus-Kreuzfahrt in der Karibik gesammelt. Gestartet ist dieses Experiment im Auftrag von Harper’s Magazine in Key West. Wallace’ Fazit nach einer Woche auf der „Zenith“: Danke, aber nein danke! Die absurden Erlebnisse an Bord (z. B. Ententanz von 500 amerikanischen Leistungsträgern, die Angst vor der Bordtoilette oder Singlepartys für Paare) waren die ideale Vorlage für Wallace’ ironische Schreibweise, die auch in dieser literarischen Reportage den Ton angibt. Eine schrecklich amüsante Vorbereitung für alle, die eine Kreuzfahrt planen. Und eine bestätigende Lektüre für jene, die nie auf eine solche Idee kämen.
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