Meine Buchempfehlungen



Der Mann im roten Rock

Julian Barnes
Der angesagte Roman in allen Feuilletons bestens besprochen. Was ist es? Ein Sachbuch, ein literarisches Werk, beides?
Barnes führt uns in die Zeit der Belle Epoque. Der Protagonist Dr. Samuel Pozzi (1846-1918), ein Arzt und Freigeist, ein Intellektueller. Anhand seiner (wahren) Biografie geht’s nach Frankreich, nach London, zu Auktionen, Ausstellungen, es ist recht turbulent in diesen Kreisen. Eigentlich ein Kulturgeschichte dieser Zeit. Die Akteure: Künstler, Maler, Politiker, Schriftsteller. Mehr als Geschichte, ein opulenter Film in Schriftform. Und es ist auch noch mit schönen Stichen, Fotos angereichert. Also auch ein Augenbuch. So soll es sein.
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Eroberung

Laurent Binet
Mal was anderes gefällig? Binet ist bekannt durch seinen Philosophie-Krimi „die 7. Sprach-Funktion“ und jetzt haut er uns die Entdeckung Amerikas aus völlig anderer Sicht um die Ohren. Die Inkas erobern Europa, hauen Kaiser Karl V. in Frankreich zum Teufel, die Fugger helfen ihnen, das viele Gold zu „anzulegen“, in Paris wird eine Pyramide gebaut. In Luthers Wittenberg schlägt man „95 Thesen zur Sonne“ ans Kirchentor. Alles geht drunter und drüber… ein Abenteuer-Roman mit Witz und Hinterlist geschrieben…
Was wäre, wenn…. Hier steht’s!

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Die Schlange im Wolfspelz

Michael Maar
Was ist das Geheimnis des guten Stils, wie wird aus Sprache Literatur? Dieser Frage geht Michael Maar in seinem Haupt- und Lebenswerk nach, für das er vierzig Jahre lang gelesen hat. Was ist Manier, was ist Jargon, und in welche Fehlerfallen tappen fast alle? Maar zeigt, wer Dialoge kann und wer nicht, warum Hölderlin über- und Rahel Varnhagen unterschätzt wird, warum ohne die österreichischen Juden ein Kontinent des Stils wegbräche, warum Kafka ein Alien ist und warum nur Heimito von Doderer an Thomas Mann heranreicht. In fünfzig Porträts, von Goethe bis Gernhardt, von Kleist bis Kronauer, entfaltet er en passant eine Geschichte der deutschen Literatur.

Ein großartiges Buch über Lektüre, Autoren, Stile und alles, was Literatur interessant, lesbar und  für uns so wichtig macht. Ein Handbuch – da kann man sich Zeit lassen. Ich weiß garnicht, wie ich ohne dieses Buch leben konnte.
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Die Europäer

Orlando Figes
Wahrlich ein europäisches Buch über Oper, Kunst, Kultur, spielt in allen großen Städten Europas. Die Verbindung ist die Eisenbahn, das Thema eine Dreiecks-Beziehung (ein Sängerin, ein Impresario, ein Schriftsteller: der große Russe Turgenjew). Wie entsteht der europäische Gedanke, welche Herleitung lässt sich erkennen? Ein Road-Movie würde man modern sagen. Ich meine, ein ultra-Schmöker – und man lernt soviel über uns, über das Reisen, über, ja: Europa, was es bedeutet und was es bedeuten könnte. Zeit lassen für die Lektüre, eigentlich liest man sowas in den Nachtzügen nach Lissabon…



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Sprich mit mir

T.C. Boyle
Sam, der Schimpanse, den Professor Schemerhorn in eine TV-Show bringt, kann in der Gebärdensprache nicht nur einen Cheeseburger bestellen, sondern auch seinen Namen sagen. Wie ein Kind wächst er umsorgt von Wissenschaftlern auf. Als die schüchterne Aimee dazu stößt, entspinnt sich eine einzigartige Beziehung: Sam erwidert ihre Gefühle und entwickelt sich regelrecht zu einem Individuum...

Ein einfühlsames, garnicht komisches, Buch über Menschen und Tiere, Gefühle und Kommunikation. Boyle kann einfach gut schreiben, egal welches Thema. Da steckt soviel Weisheit drin. Und das Thema: mal was anderes als Corona: Ein Schimpanse (Sam) kann sprechen, denken, fühlen…
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Bad Regina

David Schalko
Eine Geisterstadt im Herzen der Alpen, ein mysteriöser chinesischer Immobilientycoon, der alles aufkauft und verfallen lässt, und 46 Verbliebene, die beschließen, den Kampf aufzunehmen – mit »Bad Regina« ist David Schalko eine brillante literarische Allegorie auf einen sterbenden Kontinent gelungen. Bitterböse, schräg, was nur die Ösis können. Es geht um eine Geisterstadt mitten in den Alpen, ein Chinese (mysteriös) kauft alle Grundstücke und Häuser nach und nach auf. Einer wehrt sich: ein ehemaliger Club-Betreiber nimmt den Kampf auf zusammen mit den restlichen paar Einwohnern. Wer Schalko kennt, der weiß: Nichts ist so wie es erwartet wird – alles ist halt doch immer anders. Auch der Chinese… Ist er überhaupt einer? Man kann in „Bad Regina“ ein schönes Lese-Wochenende verbringen, wer sich darauf einlässt, muss es auch aushalten. Das gute daran ist, man kommt unbeschadet aber gut unterhalten wieder raus…
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Der Tod in ihren Händen

Ottessa Moshfegh
Nach „Mein Jahr der Ruhe und Entspannung“ erzählt Ottessa Moshfegh in ihrem neuen Roman „Der Tod in Ihren Händen“ eine Kriminalgeschichte der anderen Art: spannend, beängstigend, bewegend.

Bei Sonnenaufgang läuft Vesta mit ihrem Hund eine Runde durch den Wald – die tägliche Routine einer einsamen alten Frau –, als sie einen Zettel findet: „Ihr Name war Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie getötet hat. Hier ist ihre Leiche.“
Obwohl von der jede Spur fehlt, lässt Vesta der Gedanke an einen Mord nicht mehr los. Wer war Magda? Und wer könnte ihr Mörder sein? Die Aufklärung dieser Fragen wird zu Vestas Mission. Doch je tiefer sie sich in den Fall verstrickt, desto deutlicher treten ihre eigenen Abgründe hervor.
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Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg

Julie Clark
New York, Flughafen JFK: Claire soll nach Puerto Rico reisen, um ihren Mann, einen ehrgeizigen Politiker, beim Wahlkampf zu unterstützen. Doch in Wahrheit will sie nichts als fliehen – vor seinen gewalttätigen Übergriffen und der lückenlosen Kontrolle, die er über sie ausübt. Sie kommt mit Eva ins Gespräch, die bei ihrem schwerkranken Mann Sterbehilfe geleistet hat. Zu Hause in Kalifornien erwartet sie die Polizei. Innerhalb weniger Sekunden beschließen sie, die Bordkarten zu tauschen und sich gegenseitig ein neues Leben zu schenken.

Erleichtert landet Claire in Kalifornien. In Evas Haus gibt es allerdings keine Hinweise auf einen Ehemann. Dann erfährt sie, dass das Flugzeug nach Puerto Rico abgestürzt ist. Und kurz darauf entdeckt sie die vermeintlich abgestürzte Eva in einer Fernsehreportage über das Unglück. Lebendig. Hat sie die Flucht in das Leben einer Anderen am Ende doch nur in eine Falle gelockt?
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Vati

Monika Helfer
Ein Mann mit Beinprothese, ein Abwesender, ein Witwer, ein Pensionär, ein Literaturliebhaber. Monika Helfer umkreist das Leben ihres Vaters und erzählt von ihrer eigenen Kindheit und Jugend. Von dem vielen Platz und der Bibliothek im Kriegsopfer-Erholungsheim in den Bergen, von der Armut und den beengten Lebensverhältnissen. Von dem, was sie weiß über ihren Vater, was sie über ihn in Erfahrung bringen kann. Mit großer Wahrhaftigkeit entsteht ein Roman über das Aufwachsen in schwierigen Verhältnissen, eine Suche nach der eigenen Herkunft. Ein Erinnerungsbuch, das sanft von Existenziellem berichtet und schmerzhaft im Erinnern bleibt. „Ja, alles ist gut geworden. Auf eine bösartige Weise ist alles gut geworden.“
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Ich bleibe hier

Marco Balzano
Ein idyllisches Bergdorf in Südtirol – doch die Zeiten sind hart. Von 1939 bis 1943 werden die Leute vor die Wahl gestellt: entweder nach Deutschland auszuwandern oder als Bürger zweiter Klasse in Italien zu bleiben. Trina entscheidet sich für ihr Dorf, ihr Zuhause. Als die Faschisten ihr verbieten, als Lehrerin tätig zu sein, unterrichtet sie heimlich in Kellern und Scheunen.
Und als ein Energiekonzern für einen Stausee Felder und Häuser überfluten will, leistet sie Widerstand – mit Leib und Seele.
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