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Das Augsburger Rathaus war „Sitz des Arbeiter- und Soldatenrates“. Im Stadtarchiv Augsburg ist das Bild so beschriftet: „Rathaus im Festschmuck anläßl. Truppenheimkehr Nov./Dezemb. 1918“ (c) Stadtarchiv
Das Augsburger Rathaus war „Sitz des Arbeiter- und Soldatenrates“. Im Stadtarchiv Augsburg ist das Bild so beschriftet: „Rathaus im Festschmuck anläßl. Truppenheimkehr Nov./Dezemb. 1918“ (c) Stadtarchiv
26. September 2018, 18:00 Uhr
Brechthaus, Auf dem Rain 7

Augsburger und die Novemberrevolution

Am 8. November abends wurde das Rathaus durch einen Arbeiter- und Soldatenrat besetzt und die Republik ausgerufen. In der Folgezeit herrschte eine Art Doppelherrschaft zwischen alter Stadtregierung und Arbeiter- und Soldatenrat. Der Historiker Reinhold Forster wird - auf Einladung des Brechtkreises eine spannende Einführung in die Geschehnisse von damals geben. Eintritt frei.
Unter Druck geriet letzterer durch die Arbeitslosenbewegung. Als im Februar 1919 die Ermordung Kurt Eisners bekannt wurde, kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen. Die am 7. April ausgerufene Räterepublik wurde in Augsburg bereits am 13. April wieder rückgängig gemacht. Trotzdem marschierten am 20. April 1919 Regierungstruppen in Augsburg ein, dabei verloren über 40 Menschen - meist Unbeteiligte - ihr Leben.

Der junge Brecht war seit dem 8 November 1918, als auch in Augsburg der „Freistaat Bayern“ ausgerufen wurde, ein aufmerksamer Beobachter der revolutionären Entwicklung in Augsburg gewesen, ohne sich allerdings aktiv einzumischen Brecht selbst schrieb über diese Zeit: „Ich unterschied mich kaum von der überwältigenden Mehrheit der übrigen Soldaten, die selbstverständlich von dem Krieg genug hatten, aber nicht imstande waren, politisch zu denken.“

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